In den ersten Artikeln hatte ich ja bereits ein wenig darüber berichtet, wie das im Studium so funktioniert mit dem “Freunde finden”.
Da ich nun immer stärker dazu übergehen möchte, nicht mehr nur irgendwelche Fakten und Tipps vorzubeten, sondern tatsächlich von meinem Leben zu berichten, will ich darauf nun nochmal zurückkommen.
Im Grunde hat das Ganze bereits im Vorfeld online begonnen. Wer zu studieren beginnt, sollte sich im Vorfeld also unbedingt auf die Suche nach den passenden Diskussionsgruppen im Internet machen.
Im Grunde kannte ich dadurch schon mal fast den kompletten Jahrgang.
Nichts desto trotz hat sich das Ganze bei der ersten richtigen Party stark in einzelne Gruppen eingeteilt.
Bevor der Abend im berühmt, berüchtigten M3 (hierzu später mehr) seinen Höhepunkt erreichen sollte, versammelte man sich im Vorfeld im “Alten Hof”. Das ist eine sehr geräumige etwas altertümlich anmutende Gaststätte. Zu betonen ist hier wohl die Größe, denn nur so haben die bestimmt 100 Personen da rein gepasst. Wer sich jetzt fragt wie sich die 100 Leute gefunden haben: Social Networks
.
So hatte ich mich auch im Vorfeld mit ein paar Leuten verabredet und musste somit bei der Kontaktaufnahme nicht vollkommen bei 0 anfangen.
Nach und nach “zersplitterte” die Gesellschaft und so fand ich mich in meinem ersten Freundeskreis wieder (der fast komplett so auch heute noch besteht).
Eine kurze Vorstellung der Truppe:
Jan) aus dem hohen Norden. Fragt mich aber nicht wo.
Markus) der Quotenschwabe unserer Gruppe. Viele Ausdrücke kommen mit dem feinfühligen Gehör von Jan noch nicht ganz klar, aber das wird sich noch angleichen
.
Phillip) musste sich als Dortmunder beim Thema Fußball einiges anhören, ist aber trotzdem da geblieben.
Thomas) kommt ganz aus der Nähe von meinem bisherigen Zuhause, weshalb man in ganze interessante Gespräche kam.
Irgendwann beschlossen auch wir den “Alten Hof” zu verlassen und uns auf die Suche nach einer weiteren Zwischenlocation zu begeben.
Leider hat das nur sehr bedingt geklappt. Es war nicht so, dass wir nichts gefunden hätten. Allerdings (wohl von den vielen neuen Orten überrumpelt) konnten wir uns nie dazu überwinden auch wirklich irgendwo einzukehren.
Stattdessen liefen wir so lange umher, bis wir vollkommen die Orientierung verloren hatten. Daher vielleicht an dieser Stelle auch der Tipp zu Beginn einen Stadtplan oder alternativ ein vernünftiges Handy parat zu haben
.
Das Highlight der Stunde war aber mit Sicherheit der wilde Rentner, welcher Jan vom zweiten Stock aus lauthals zu verstehen gab, dass öffentliches Urinieren hier nicht zulässig sei. Auf die Bitte von Jan dann doch seine Toilette nutzen zu dürfen, wollte er allerdings auch nicht weiter eingehen.
Nach diesem kleinen “Zwischenfall” stand man einige Minuten später aber endlich vor dem M3…



