23. Februar 2012

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Wer von zuhause ausgezogen ist, kommt irgendwann einmal in die missliche Lage, dass er sich selbst versorgen muss. Dies beinhaltet in den meisten Fällen auch die Zubereitung von warmen Mahlzeiten.

Glücklicher Weise “durfte” ich die Zeit nach dem Abitur bereits dazu nutzen erste Erfahrungen zu sammeln.
In der Studentenküche zu stehen und auf einem halben m² mit quasi nicht vorhandenen Zutaten, wenig Zeit und ohne jegliche Begeisterung zu kochen, ist dann aber doch nochmal etwas ganz anderes.
Da es mit großer Sicherheit vielen Studenten sehr ähnlich geht, möchte ich hier mehr oder weniger brauchbare Tipps niederschreiben.

In Folge 1 kochen wir eine leicht abgewandelte Form von Spaghetti Bolognese.
Wir brauchen:
- 250g Hackfleisch (gemischt)
- Spaghetti (Anzahl nach Gefühl)
- Olivenöl
- Gyrosgewürz und/oder Curry
- Salz
- Fertige Tomatensoße, die sich bei genauerer Betrachtung als “Pesto Rosso” herausstellt.
(Das ist dann wahrscheinlich zu viel für eine und zu wenig für zwei Personen.)

Gleichzeitig Wasser aufsetzen (etwas Salz hinzugeben) und das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen.
Nudeln in das kochende Wasser und bei mittlerer Hitze kochen.
Das Hackfleisch gleichzeitig in der Pfanne anbraten und gegen Ende gut mit den Gewürzen und Salz würzen.
Die Nudeln vom Wasser befreien und das Pesto öffnen.
Nun das Pesto zum Hackfleisch geben und feststellen, dass das eine scheiß Idee war, da sich Pesto und heißes Öl irgendwie nicht verträgt. Wer Glück hat überlebt die Explosion ohne böse Fettflecken auf der Kleidung.
Nun die Nudel mit in die Pfanne geben (macht man angeblich in Italien immer so ;) ) und das ganze vermengen.
Fertig ist die warme Mahlzeit!

Es schmeckt auch enorm lecker. :)
Zu guter Letzt noch ein kleiner Tipp: Nichts aus der Sauerei lernen und das nächste Mal vorsichtshalber nackt kochen ;)

Guten Appetit!

Wer McClean nicht kennt: McClean „revolutioniert“ nach eigenen Angaben öffentliche Toilettenanlagen (www.mcclean.ch). Einen ersten Eindruck hiervon erhielt ich am Hauptbahnhof in Nürnberg.

Es begann damit, dass nach einigen Getränken ein uns Allen bekannter Drang danach schrie, die nächstmögliche Toilette aufzusuchen. Da das dafür bestimmte Zugkabinchen nicht gerade nach Blumen duftete, sollte am Bahnhof etwas Passendes gefunden werden. Nach kurzer Suche stieß man sogleich auf ein Angebot, welches sich mit McClean betitelte und dem Schriftzug nach zunächst auf ein weiteres Fast Food Restaurant schließen ließ. Ein großes Schild mit dem Aufdruck „WC“ verschaffte allerdings schnell Klarheit.
Beim Betreten der Örtlichkeit fiel sofort das große Drehkreuz auf – dies war ja auch zu erwarten. Der Preis von 1 EUR kam einem dann doch recht hoch vor, wenn man ansonsten eher mit Autobahntoiletten der Konkurrenz (50 Cent) konfrontiert wird. Aber was tut man nicht alles, um sich ein wenig Erleichterung verschaffen zu können.
Am Drehkreuz angekommen, machte mich ein nettes Schild sofort darauf aufmerksam, dass ich auch nur passend mit einem 1-Euro-Stück zahlen kann. Wer allerdings nur ein 2-Euro-Stück besitzt (so wie ich) muss dieses an einem extra Automaten umtauschen lassen. Bereits hier fragt man sich, wieso das bei der Konkurrenz auch mit einem Automaten funktioniert – zudem auch mit deutlich mehr unterschiedlichen Münzen. In jedem Fall präsentierte mir eine unsympathische, dickere, dunkelhaarige Frau, auf Nachfrage den besagten Automaten. Nun zeigte sich auch, weshalb das alles so kompliziert sein muss!
Denn nur so kann man die Kundschaft noch besser abzocken, als man es mit den überhöhten Preisen (hierzu später mehr) sowieso schon tut.

Ich werfe mein 2-Euro-Stück in den zugehörigen Schlitz und sofort fällt ein (!) 1-Euro-Stück am anderen Ende heraus. Während ich mich noch kurz wundere, wo denn der zweite Euro bleibt, kommt hinter mir die oben erwähnte Putze angewalzt.
Klofachfrau: „Sie brauchen sich gar nicht zu beschweren, bei uns geht alles mit rechten Dingen zu. Der Automat funktioniert einwandfrei!! Ich beweise es ihnen!“
Ich war in diesem Augenblick natürlich etwas überrumpelt, da ich keinen Laut von mir gegeben, geschweige denn mich großartig bewegt hatte – wie kann man also wissen, dass mich der Automat betrügt, wenn es nicht tatsächlich so ist, bzw. die Angestellte im Vorfeld damit gerechnet hatte?
Nach einigen Sekunden hatte ich meine Fassung wieder erlangt.
Ich: „Ähm, ich hab in der Tat 2 Euro reingeworfen und nur 1 Euro zurückbekommen. Muss ich vielleicht noch irgendeine dieser Taste drücken.“
Klofachfrau: „Ach, Papperlapapp! Das Rumreden bringt Ihnen gar nix. Ich beweise es Ihnen! Gehen Sie mal weg hier und passen Sie auf!!“
Nachdem sie mich ruppig beiseite gestoßen hatte, warf sie selbst ein 2-Euro-Stück ein. Der Automat fing an zu klackern und zu stottern. Nach einigen Sekunden der Ratterei, fielen schließlich zwei 1 Euro-Stücke heraus.
Ich: „Ähm, wieso hat der bei Ihnen so rumgerechnet und bei mir fiel einfach sofort der eine Euro heraus?“
Klofachfrau: „Sie können mich nicht für dumm verkaufen, mein Lieber. Das geht hier schon alles mit rechten Dingen zu!“
Ich: „Ja, ähm…“
Klofachfrau: „Kommen Sie mir nicht so! Ich kann es Ihnen auch gern nochmal zeigen, wenn Sie mir nicht glauben wollen!“
Ich: „Boah. Ne. Das ist mir jetzt zu blöd. Ich will hier jetzt einfach mal ****!“
Ihre weiteren Kommentare, die sie mir hinterheräffte, konnte ich mir leider nicht mehr merken.

Fazit:
- Sehr seltsame Geldwechselpraxis
- Putze weiß bereits, dass bei mir etwas nicht stimmt, bevor dies eingetroffen ist
- Putze rattert non-stop auswendig gelernte Phrasen vor sich hin
- Automat verhält sich beim „Beweis“ deutlich (!) anders, als bei normaler Nutzung
>> Wieso komme ich mir verarscht vor?!

Noch ein paar Worte zum Preis-Leistungsverhältnis:
Bei 2 Euro Gebühr könnte man zumindest einen halbwegs sauberen Fußboden, sowie irgendeine Form von Handtüchern (oder Gebläse) erwarten.

Wer einmal selbst ausprobieren möchte, ob dies bei McClean immer so abläuft, meine Klofachfrau sich ein paar Euro nebenher verdient hat oder ich einfach nur Pech hatte, kann sich unter www.mcclean.ch über sämtliche Standorte informieren.
Viel Spaß!

P. S. Hoch lebe Sanifair, die das irgendwie alles 1000-mal besser hinbekommen!

“Wieso hast du Krücken?”
“Ich bin aus dem Fenster gefallen.”
“Haha.” :D

So oder so ähnlich begann die wohl genialste Unfallgeschichte, die ich bis dahin gehört hatte!

Betroffen war in dem Fall ein Kommilitone, der mir den Vorfall wie folgt schilderte:
Es war eine der ersten Partynächte im ersten Semester. Der Student, nennen wir ihn Gustav, war auf einer Haus-Party in eine WG eingeladen. Dort feierten 3 weitere Mitstudenten ihren Einzug in die neue Wohnung. Diese befand sich im ersten Stock, hatte hohe Decken, war großzügig geschnitten und umfasste einen wunderschönen Balkon.
Genau auf diesem erlebte die Feier auch ihren Höhepunkt.
Die Geschichte von Gustav endet hier zunächst und beginnt erst wieder am nächsten Morgen im Krankenhaus.

Die weiteren Einzelheiten erfuhr man dann allerdings unkompliziert von den übrigen Partygästen. Nach vielen Gläsern des köstlichen “Kirschsafts”, hatte Gustav so gute Laune, dass er anfing auf dem Tisch zu tanzen. Unglücklicherweise handelte es sich hierbei um einen Biertisch, der nicht immer so wirklich stabil ist – vor allem nicht, wenn man mit zu viel “Kirschsaft” auf die Kante zumarschiert.
Das Ende vom Lied: Gustav stürzte vom Balkon gut fünf Meter in einen Busch und brach sich dabei das rechte Bein.
Die Geschichte mit dem “Fenster” stimmt daher nicht so ganz, aber diesen kleinen Fehler verzeih ich ihm mal ;) .
Im Krankenhaus angekommen wurde ihm dann auch erst mal noch der Magen ausgepumpt, da man davon ausging, dass ihm der viele “Kirschsaft” nicht bekommen sei.

Gustav weiß ja nichts mehr von den Schmerzen, bzw. dem kompletten Vorfall.
Aus diesem Grund nochmal (auch wenn das böse klingen mag): “Haha!” ;)

An alle Kinder: Zuviel Kirschsaft kann gefährliche Folgen haben!!

Nach der ersten Zeit an der Universität stellt man fest, dass es in den allermeisten Fällen tatsächlich möglich ist, Studenten anhand ihres Auftretens einem konkreten Studiengang oder zumindest einer Fakultät zuzuordnen.
Manch einer ist hiervon anfangs etwas schockiert. Für diesen ist es umso schlimmer, wenn er einige Monate später feststellen muss, dass er mittlerweile selbst in das jeweilige Raster passt!

Über die Ursache kann man als Nicht-Psychologe nur spekulieren.
Ich habe drei verschiedene Ansätze:
#1: Der Mensch passt sich automatisch seinen Mitmenschen an, da er ein sehr soziales Lebewesen ist. Diese Erklärung scheitert allerdings dann, wenn sich eine ganze Gruppe verändert – sich also nicht einem bestimmten Gruppenmitglied anpasst. Hier greift der zweite Erklärungsversuch!
#2: Jeder Studiengang vermittelt einen bestimmten Lifestyle und eine ganz spezifische Philosophie. Man vertritt also entweder diese Lebensart oder wechselt den Studiengang, da dieser anscheinend nicht zu einem passt.
#3: Teilweise ergibt sich auch schon aufgrund der Lehre selbst eine bestimmte Kleiderordnung!

Hierbei ist anzumerken, dass natürlich nicht jedes Klischee zu 100 Prozent erfüllt wird. So tragen die allerwenigsten BWL-Studenten rosa Hemden. Die Zahl derer, die ein gepflegtes Polohemd tragen ist verglichen mit anderen Studiengängen aber exorbitant hoch!

Zum Überblick ein paar sehr grobe Klassifizierungen einiger Beispielsstudiengängen:

BWL: Hemd, Bluse oder zumindest gepflegtes Polohemd. Ggf. auch T-Shirt, allerdings stets perfekt auf alle anderen Kleidungsstücke und Accessoires abgestimmt. Ganz wichtig: Es gibt keinen Tag, an dem Aussehen und Styling nicht zählt. Des Weiteren ist der Edelmarkenanteil stark erhöht. Als eine der wenigen tragen BWLler ihre Anzüge oder Kostüme bereits während des Studiums ein.

Jura: Ähnelt im Grunde dem Studiengang BWL. Allerdings geht es hier noch etwas feiner zu. Zu erkennen ist der Jurist allerdings an seinen Gesetzesbüchern, mit denen man ein kleines Häuschen bauen könnte.

Mathematik: Der Mathematiker achtet nicht so stark auf sein Äußeres. Dies soll nicht bedeuten, dass er sich völlig gehen lässt. Man spürt allerdings deutlich, dass er nur die Hälfte der Zeit beim Shoppen und Stylen verbringt, wie bspw. ein Jurist. Des Weiteren ist es hier erlaubt, auch mal im „Gammellook“ in der Uni zu erscheinen, ohne dass das eigene Image darunter leiden würde. Ähnlich geht es im Übrigen auch den Physikern.

Chemie: Der Chemiker ist allzu oft an seinem weißen Kittel zu erkennen. Trägt er diesen nicht, so ist er auch anhand des nicht bis in die Haarspitzen geplanten Stylings zu erkennen.
Informatik: Der Informatiker ist in der Regel etwas untersetzt und wirkt manchmal leicht verplant. Auch er gibt nicht so viel auf sein Äußeres. Es muss halt praktisch sein.

Germanistik: Durchdachtes Styling ist nicht ausgeschlossen und kann unter Umständen sogar BWL-Niveau erreichen. Viel öfters trifft man hier aber eher alternativ gekleidete Personen an. Dies reicht von sehr ausgefallenem Haarschmuck, bis hin zu etwas modrigen riechenden Ponchos.

Sport: Der Sportstudent ist aufgrund seines Stundenplans an seinen Sportklamotten und farblich passender Sporttasche zu erkennen. Aus dieser ragen die meiste Zeit diverse Arbeitsgegenstände –vom Tennisschläger bis hin zum Basketball.

Wem diese Unterschiede noch nie aufgefallen sind, sollte ab sofort mal genauer beobachten.
Ich freue mich auch über eure Erkenntnisse und Erweiterungsideen für meine Liste :) !!

Nach unserern Irrwegen durch die komplette Stadt war es endlich so weit – wir standen vor den Toren des M3, um welches sich so viele Gerüchte drehten.
Umsichtige Studenten hatten uns im Vorfeld wohlwollend darauf hingewiesen, dass M3 für “Mega Miese Musik” steht. Allerdings lassen sich die Studenten davon nicht abhalten, die “Studentenpartys” dort in Scharen unsicher zu machen.
Was man an dieser Stelle vielleicht der Vollständigkeit halber auch noch erwähnen muss: Wir war sehr (!) angetrunken.
Nachdem wir uns also unseren Weg an den Türstehern vorbei durch die Eingangstüren erkämpft hatten, konnte die Party beginnen.
Es wurde nicht zuviel versprochen!

Die Musik war, wie erwartet unvorteilhaft. Es ist nicht so, dass die Lieder schlecht gewesen wären. Allerdings hatte der DJ das große Talent durch eine sehr seltsame Trackabfolge und teilweise 40sek-Fadings jegliche Tanz-Stimmung zu zerstören.
Allerdings ist auch dies ein wenig übertrieben!
Denn auch die Untaten des Herren am Mischpult konnten nichts daran ändern, dass zig ange- oder betrunkene Studenten feierten, was das Zeug hielt. Während die einen die Champagnerkorken knallen ließen, begannen sich die anderen in ihrer Kleidung nicht mehr so ganz wohl zu fühlen.

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Das besondere an dieser ersten M3-Party: Die Erzählungen müssen hier bereits enden, da der restliche Abend nicht mehr vollständig rekonstruierbar ist.
Nichts desto trotz gibt es aber viele tolle, neuen Entwicklungen, wie der Fotoupload im Internet. Während Datenschützer tagtäglich wegen Kleinigkeiten jammern, werden hier ungefragt sämtliche Ereignisse des Abends für alle frei zugänglich gemacht.
Gut für mich: Somit konnte ich wunderbar nachvollziehen, dass ich sehr eng mit einer hübschen Blondine getanzt und anschließend intensiv “gesprochen” hatte. Ausnahmsweise hatte ich aber keine Ahnung wer das war und somit blieb abzuwarten, ob sie nochmal treffen würde. :)

In jedem Fall kann diese Nacht in der Kategorie “legendär” eingeordnet werden und macht große Lust auf alle folgenden Veranstaltungen. Auf diesen sollte der Alkoholpegel dann auch in dem Maße gehalten werden, dass ich zumindest noch darüber berichten kann ;) .

Have Fun!

Im Laufe des Studiums entpuppen sich mehr und mehr Vorurteile als Irrtümer oder zumindest ledlich Halbwahrheiten.
So verhält es sich bspw. auch mit allen Bewertungen, die man aus den Ergebnissen von Pisa-Test und Co zieht.

So gibt es auch in (laut Statistik) sehr schwachen Bundesländern Schulen, die bei enorm hohen Ansprüchen eine gute Ausbildung bieten. Nichts desto trotz gibt es aber auch viele Beispiele, die alle Schlagzeilen bestätigen und die Mangelhaftigkeit mancher Bildungssystem deutlich machen.
Besonders stark hat hier bisher Hamburg hervorgestochen. Obgleich Hamburg zu den reicheren und wirtschaftlich aktiveren Bundesländern gehört, ist die Schulbildung anscheinend weit unter dem Bundesdurchschnitt, um nicht zu sagen absolutes Schlusslicht.

Als eines von (leider) sehr vielen Beispielen möchte ich hierbei eine Matheübung zu Beginn des Studiums anführen. Der Stoff entsprach mit wenigen Ausnahmen dem Stoff der Oberstufe meines Gymnasiums. Da ich mich im Umgang mit Zahlen auch nicht gerade dumm anstelle, hatten mich die Aufgaben nicht so stark gefordert, was viel Zeit lies, alles andere zu beobachten.
Da gab es die eher Matheschwächeren, die sich durchaus anstrengen musste, um den Übungen folgen zu können und dann war da noch diese Gruppe an Personen, die anscheinen gar keinen Plan davon hatte, was da an der Tafel stand.
Zumindest waren sie interessiert und kommunikativ.
Nach einigen mehr oder wenige dummen Fragen in den ersten beiden Übungen, folgte in der dritten die Besprechung von Logarithmus-Funktionen.
Der folgende Dialog war hierbei prädestinierend für alle folgenden (ähnlichen) Aktionen und ausschlaggebend für mein schlechtes Bild des Hamburger Schulsystems.

Student meldet sich.
S: “Entschuldigung, könnten Sie mir sagen, was e ist?”
Dozent (= Mathematiker): “Die Eulersche Zahl.”
S: “Ähm – ok. Was macht man damit?”
D: “Wie?”
S: “Naja, muss man da was einsetzen oder bleibt das einfach stehen oder was soll ich damit machen.”
Dozent erklärt ein wenig.
S: “Mh – so ganz hab ich das jetzt nicht verstanden. Könnten Sie vielleicht auch erst nochmal zeigen, was man mit log macht?”
D: “Was hast du denn daran nicht verstanden.”
S: “Was man damit macht und …”
D: “Kurze Zwischenfrage: Habt ihr das in der Schule nicht behandelt.”
S: “Wir haben mal log besprochen.”
D: “Und damit gerechnet.”
S: “Nö. Ich meine, das e hab ich halt auch noch nie gesehen. Brauchen wir das denn?”
D: “Darf ich fragen wo du her kommst?”
S: “Hamburg. Wieso?”
D: “Ok, ist klar.”
Dozent lacht und macht weiter ^^.

Fazit:
5 Punkte für den Studenten, weil er ehrlich war und sich nicht verunsichern ließ.
3 Punkte Abzug, weil er sich nicht auskannte.
2 Punkte Abzug für die dummen Kommentare.
5 Punkte für den Dozenten, weil er den Studenten knallhart verarscht hat.
3 Punkte Abzug, weil er seine eigenen Vorurteile voll ausgelebt hat.
= Der Dozent gewinnt, obgleich mein Punktesystem überhaupt gar keinen Sinn macht ;)

Ich hoffe sehr, dass irgendwann an wirklich allen deutschen Schulen das Niveau zumindest einigermaßen angeglichen wird.
Die gegebenen Mängel müssen die betroffenen Personen jetzt in mühsamer Arbeit erstmal wieder aufholen.

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Über

Mein Name ist Max Köhler. Ich bin 22 Jahre alt und Student.
Ich bekomme oft zu hören, dass die Studienzeit, die schönste Zeit im Leben sei. In jedem Fall erlebe ich enorm viel Spannendes und manchmal auch äußerst Kurioses, worüber ich hier in allen (manchmal schmutzigen) Details berichten werde.
Denke an den verrücktesten Teeniefilm, den du je gesehen hast - ich bin mittendrin!
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