Wer von zuhause ausgezogen ist, kommt irgendwann einmal in die missliche Lage, dass er sich selbst versorgen muss. Dies beinhaltet in den meisten Fällen auch die Zubereitung von warmen Mahlzeiten.
Glücklicher Weise “durfte” ich die Zeit nach dem Abitur bereits dazu nutzen erste Erfahrungen zu sammeln.
In der Studentenküche zu stehen und auf einem halben m² mit quasi nicht vorhandenen Zutaten, wenig Zeit und ohne jegliche Begeisterung zu kochen, ist dann aber doch nochmal etwas ganz anderes.
Da es mit großer Sicherheit vielen Studenten sehr ähnlich geht, möchte ich hier mehr oder weniger brauchbare Tipps niederschreiben.
In Folge 1 kochen wir eine leicht abgewandelte Form von Spaghetti Bolognese.
Wir brauchen:
- 250g Hackfleisch (gemischt)
- Spaghetti (Anzahl nach Gefühl)
- Olivenöl
- Gyrosgewürz und/oder Curry
- Salz
- Fertige Tomatensoße, die sich bei genauerer Betrachtung als “Pesto Rosso” herausstellt.
(Das ist dann wahrscheinlich zu viel für eine und zu wenig für zwei Personen.)
Gleichzeitig Wasser aufsetzen (etwas Salz hinzugeben) und das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen.
Nudeln in das kochende Wasser und bei mittlerer Hitze kochen.
Das Hackfleisch gleichzeitig in der Pfanne anbraten und gegen Ende gut mit den Gewürzen und Salz würzen.
Die Nudeln vom Wasser befreien und das Pesto öffnen.
Nun das Pesto zum Hackfleisch geben und feststellen, dass das eine scheiß Idee war, da sich Pesto und heißes Öl irgendwie nicht verträgt. Wer Glück hat überlebt die Explosion ohne böse Fettflecken auf der Kleidung.
Nun die Nudel mit in die Pfanne geben (macht man angeblich in Italien immer so
) und das ganze vermengen.
Fertig ist die warme Mahlzeit!
Es schmeckt auch enorm lecker. ![]()
Zu guter Letzt noch ein kleiner Tipp: Nichts aus der Sauerei lernen und das nächste Mal vorsichtshalber nackt kochen
Guten Appetit!



