23. Februar 2012

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Der Begriff “Mutprobe” sollte jedem bekannt sein.

Wikipedia sagt: “Eine Mutprobe ist eine Problembewältigung, bei der eine bekannte Grenze bewusst überschritten wird. Markant ist hierbei, dass es zu einer Konfrontation mit der eigenen Angst kommt, die überwunden werden muss. Ein Ziel kann es sein, in der eigenen Persönlichkeit zu wachsen bzw. diese zu stärken.
Oft ist eine Mutprobe auch mit dem Ziel verbunden, in eine Gruppe aufgenommen zu werden oder anderen Menschen zu imponieren.”

Im Studium trifft man immer wieder auf dergleichen.
Ich möchte die nachfolgende Erzählung bewusst von dem Begriff “Aufnahmeritual” abgrenzen. Diese Rituale sind vor allem aus Studenten-Verbindungen bekannt.
Die Aktionen, um die es im Folgenden geht, sind allerdings vielmehr Ausdruck jugendlicher Ausdrucksstärke und dem festen Willen nicht älter zu werden – besser bekannt als das “Peter-Pan-Syndrom”.

Von den vielen tollen Schauspielen möchte ich drei vorstellen, die als Inspiration für weitere Handlungen dienen sollen ;) .
Wer die “Mutprobe” am Ende ausführt kann auf unterschiedliche Weise bestimmt werden – durch Wetten, als Bestrafung oder per Würfel.

#1 Der Butler. Man verkleide sich als wohl geschulter Englischer Butler. Essentiell hierbei ist der Frack, das weiße Tuch, welches über dem Unterarm hängt, die steife Haltung und die vornehme Aussprache.
Nun stellt man sich an den Ausgang eines sehr belebten Gebäudes (die Mensa bietet sich oft an) und fragt möglichst viele Personen, ob sie mit dem Service zufrieden sind. Wenn jemand “nein” sagt, entschuldigt man sich höflich für die Unannehmlichkeiten und überreicht dem Unzufriedenen einen Lolli.

#2 Der Affe. Man verkleide sich als Affe (fragt mich nicht, wo die Leute immer die Kostüme herbekommen) und marschiert in die nächstbeste Vorlesung. Nachdem man ein paar Mal wild im Kreis gelaufen ist, widmet man sich interessiert dem Professor und beginnt damit, diesem die Läuse aus den Haaren zu entfernen.

#3 Mario Kart. Hierzu sollte man zu zweit sein. Jeder verkleidet sich als eine Person aus den Super Mario Spielen von Nintendo und besorgt sich ein Lenkrad, sowie weitere Gadgets. Als Ort ist vieles denkbar. Ich selbst kenne die Geschichte aus der Uni-Bibliothek.
Ablauf: Der eine verfolgt, überholt und rammt den anderen auf einer wilden “Kart-Fahrt” durch die Bib. Hierbei sind bekannter Maßen auch unlautere Mittel erlaubt. Durch das gezielte Werfen von Bananen kann der Gegner bspw. aus der Bahn geworfen werden ;) .
Wer den Luigi spielt, sollte sich zudem noch ein paar italienische Flüche zurechtlegen!
Inspiration zu dem Ganzen findest du hier.

Egal was ihr anstellt – vergesst auf keinen Fall die Videokamera!
Dann ist der Weltruhm nicht mehr fern ;)
Zu guter Letzt noch die wohl bekannteste Aufführung: The Superman.

Ich freue mich auf weitere Ideen/Erlebnisse in den Kommentaren ;)

Aktuell begeben sich viele Schulabgänger auf die Suche nach der passenden Hochschule.
Passend zu diesem Thema ein Gastartikel von studium-studieren.de.

Die Hochschulwahl – Das sind die Entscheidungskriterien

Jedes Jahr im Frühling und Sommer bewegt eine Frage eine ganze Generation – An welcher Hochschule soll ich welchen Studiengang studieren? Die Auswahl ist in Deutschland unüberschaubar. Es gibt die großen Universitäten wie die Uni Köln oder die Uni München, es gibt mittelgroße staatliche Fachhochschulen und auch viele kleine elitäre private Hochschulen. Dazu kommt eine riesige Auswahl an Studiengängen. Soll ich erst einen International Business Bachelor in Hamburg machen und dann einen International Management Master in Berlin anschließen? Oder erstmal nur BWL studieren und dann in den Job einsteigen? Wir haben uns mal die Top 3 Gründe umgeschaut, wonach zukünftige Studenten ihre Hochschule aussuchen und sind auf ein interessantes Ergebniss gestoßen.

1. Das Studienangebot:
Sicherlich keine Überraschung, dass 82% Prozent der Studieninteressenten die Wahl der Hochschule anhand des Studienangebots festmachen. Dass es nicht 100% sind, liegt an den Studiengängen, die z.B. von der ZVS vergeben werden und bei denen man einen Studienplatz zugewiesen bekommt. Bei anderen Studienangeboten wie z.B. dem Wirtschaftsrecht Master, hat man da schon mehr Auswahlmöglichkeiten.

2. Nähe zur Heimat
Dieses Ergebnis hat uns überrascht. Anstatt sich zu sagen „Auf geht’s in eine fremde Stadt, weg von den Eltern“, wählen viele angehende Studenten die Hochschule nach der regionalen Nähe zum Heimatort aus. Für 53% ist das einer der entscheidenden Faktoren. Dazu zählen sicherlich monetäre Gründe, aber auch ein wenig Nesthäkchen-Sein ist anscheinend dabei. Hotel Mama lässt grüßen.

3. Attraktivität der Stadt und Umgebung
Ein Studentenleben ist kein richtiges Studentenleben ohne viele Parties, Ausgehmöglichkeiten und viele neue Freunde und Bekanntschaften. Daher achten viele Studierende, nämlich 46%, auf die Attraktivität der Studienstadt.

Auf den weiteren Plätzen folgen übrigens die Merkmale „Finanzierbarkeit“, „Kontakte zu Freunden“ und dann erst der guten Platz der zukünftigen Hochschule in Hochschulrankings. Daran sieht man, dass Rankings wie z.B. das vom CHE, zwar für Hochschulen ein Prestigeobjekt sein können, letztendlich aber gar nicht hauptsächlich zur Studienwahl beitragen.

Wie ihr euch auch entscheidet – wir wünschen viel Erfolg im Studium!

Wer nach weiteren Tipps und mehr Informationen zu dem Thema sucht, dem sei auch folgender Studiumsreport-Artikel empfohlen: Wo soll ich nur hin?

In den ersten Tagen und Wochen wird man als frisch gebackener Student von derart vielen neuen Eindrücken überhäuft, dass man das “alte Leben” fast ein wenig aus den Augen verliert.
Irgendwann (nach 12 Tagen) dämmerte es mir langsam: “Mhhh – irgendwas hast du vergessen … aber was nur?!”

Ich denke es lag an den 5 Anrufen “in Abwesenheit”, die anscheinend von einer Nummer kamen, die im Handy unter “Zuhause” eingespeichert war. In jedem Fall wurde mir irgendwann bewusst, dass es da ja noch die gute Familie gab, die wahrscheinlich sehnsüchtig auf den ersten Erfahrungsbericht wartete.

So beschloss ich, mir ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um meine Mutter anzurufen, die mich sogleich mit einem “Wieso meldest du dich denn nicht?!!” begrüßte.
Leider konnte ich auf diese Frage/Vorwurf keine wirklich Antwort geben, da ich gar nicht wusste, wovon ich zuerst erzählen sollte. Gleichzeitig muss man seine Erlebnisse auch noch live zensieren, um nicht in eine Spirale der bösen/peinlichen/vorwurfsvollen Fragen gezogen zu werden. Somit viel das Gespräch dann auch relativ kurz aus und ich versprach mich bald wieder zu melden.

Nach weiteren 8 Tagen fiel mir ein, dass ich schon wieder etwas vergessen hatte – als das Handy klingelte und ich die Stimme meiner Mutter hörte.
Vollkommen überfordert fiel das Gespräch erneut nicht sehr informationslastig aus.
Glücklicher Weise fuhr ich wenige Tage später nach Hause und konnte dort dann endlich von meinen vielen tollen Erlebnissen berichten :) .
Das Schöne an Müttern ist ja auch, dass sie einem nicht lange böse sind – schon gar nicht, wenn man sich gut entschuldigen kann ;)

Obgleich andere Studenten (v. a. bekannte Studentinnen) sehr häufig mit ihren Eltern telefonieren (täglich), habe ich nicht das Gefühl, dass meine Beziehung zu meiner Familie schlecht wäre. Ich bin einfach nicht der Typ, der gerne spricht. Deshalb habe ich auch keine Freunde, schreibe keine Blogs, sitze den ganzen Tag im Keller und weine … mh – stimmt auch nicht.

Vielleicht telefoniere ich nur ungern mit “Zuhause” ;) .

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Über

Mein Name ist Max Köhler. Ich bin 22 Jahre alt und Student.
Ich bekomme oft zu hören, dass die Studienzeit, die schönste Zeit im Leben sei. In jedem Fall erlebe ich enorm viel Spannendes und manchmal auch äußerst Kurioses, worüber ich hier in allen (manchmal schmutzigen) Details berichten werde.
Denke an den verrücktesten Teeniefilm, den du je gesehen hast - ich bin mittendrin!
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