Wer heutzutage noch nichts von Web 2.0 und Social Networks gehört hat, sollte sich entweder schleunigst schlau machen oder zurück in die Wüste verschwinden.
Vor allem die lieben sozialen Netzwerke sind ja ein sehr leidiges Thema, welches nahezu ununterbrochen in Medien und Politik diskutiert wird.
Hierbei geht es in der Regel darum, wie stark persönliche Daten geschützt werden müssen, wie hinterhältig und gemein Facebook & Co sind oder wie sehr man doch darauf achten muss, im Netz kein zu schlechtes Bild von sich zu hinterlassen.
Größtenteils völlig überzogen, beinhalten alle panischen “Weltuntergangsszenarien” immer auch ein paar interessante und wichtige Kerninhalte.
Ich möchte hier nun keine langweilige Politdiskussion starten, sondern aus Studentensicht auf einige, meiner Meinung nach bedeutende Punkte hinweisen!
1) Auch wenn manche Unternehmen darauf hinweisen, dass sie keine Bewerber “googeln” – du wirst gegoogelt
2) Das Internet ist schon lange nicht mehr anonym! Kein Problem – verhalte dich einfach so, wie du dich auf der Straße auch verhalten würdest – höflich, kompetent, angemessen.
3) Sensible, persönliche Daten sollten nicht öffentlich werden. Entweder du führst diese in einem geschützten Bereich (Pinnwand für Externe nicht einsehbar) oder du löst das Ganze mittels Kurzmitteilungen oder E-Mails.
4) Es wird immer von “negativ auffallen” gesprochen. Man kann aber doch genauso gut “positiv auffallen”
. Achte auf die Informationen, die du veröffentlichst und lege seriöse Onlineprofile (z. B. auf XING) an – das ist kostenlose Werbung für dich als künftigen Arbeitnehmen!
5) Schreibe über Vergangenes, nichts Zukünftiges. “Nächste Woche fahre ich nach Italien” ist über Twitter gesendet eine tolle Einladung an alle Einbrecher. “Italien war geil” lässt die Freunde neidisch werden.
6) Last but not least: Versteck dich nicht! Manche (Wenige) halten sich vollkommen zurück und verpassen dadurch tolle Chancen. So wurden über XING oder auch StudiVZ (ja, in der Tat!) schon tolle Praktika an Kommilitonen vergeben
Der “gläserne Student” ist vor allem dann problematisch, wenn du wirklich zu 300 % ein fauler, inkompetenter und arroganter Alkoholiker mit akutem Drogenproblem bist!
Der Optimist und Gut-Mensch sieht das Ganze viel mehr als große Werbetafel in eigener Sache
VORSICHT: Wissenschaftler fanden heraus, dass durch übermäßige Facebooknutzung die Noten schlechter werden – genauso wie bei zuviel Fernsehen, Sex oder Faulenzen…
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