Natürlich hat das fleißige Posten von Informationen im modernen, tollen Web 2.0 viele Vorteile.
Vor allem für alle Hobby-Stalker da draußen.
Es sei darauf hingewiesen, dass das durchaus ernste Problem von “Stalking” hierbei etwas heruntergespielt und verniedlicht wird!
Nichts desto trotz hat sich der Begriff fast schon etabliert, obgleich “Freizeit-Stasi” oder “Möchtegern-Spion” das Ganze wohl besser treffen würde.
Wer sich mit den vielen Möglichkeiten im Internet halbwegs gut auskennt, kann kinderleicht eine Vielzahl an Informationen über Personen erlangen, die einen interessieren.
So kann man bereits vor dem ersten Date die Lieblingsbücher der/des Angebeteten auskundschaften oder sich einfach tierisch freuen, dass man über jeden “Bibmitbewohner” etwas weiß, ohne mit den meisten jemals gesprochen zu haben.
Last but not least kann man damit vor allem eines sehr gut – Zeit vertrödeln.
Zum interessanten Part – Zwei Beispiele:
1) Für Einsteiger: Person mit bekanntem Namen näher “kennen lernen”.
Hierzu genügt fürs Erste (und damit es legal bleibt!) das Arsenal an Suchmaschinen, welche man mit dem Namen und allen einfachen erdenklichen Abkürzungen füttert.
Bsp: Name lautet “Lisa Meier” >> Suche nach “Lisa Meier”, “Lisa M.”, “Meier L.” und weiteren Variationen (z. B. “Lisa M*”, etc.). Bei Allgemeinen Namen (z. B. Meier) ist man gut daran geraten wie folgt vorzugehen:
Detailsuchen nutzen und weiter einschränken (z. B. nach Studiengang oder Wohnort). Hat man diesen einmal herausgefunden kann man die Ursprungssuche wieder optimieren >> “Lisa+Meier+Hamburg”.
2) Für Fortgeschrittene: vollkommen unbekannte Person finden.
Jetzt wird’s interessant! 
Hierzu ist zunächst etwas Offline-Beobachtung notwendig. Wen könnte die Person kennen, mit welchen Personen umgibt sie/er sich, wo hält sie/er sich bevorzugt auf, welche Bücher liest sie/er, etc.?
Am Beispiel: Die Person ist weiblich, blond und hat lange Haare – das hilft uns zunächst noch nicht viel weiter. Nun wissen wir aber, dass sie sich häufig in der Bibliothek im Bereich der Rechtswissenschaften aufhält. Eine Juristin? Vielleicht!
Ein flüchtiger Blick auf ihr Lernmaterial gibt nähere Auskünfte. Ein BGB, sowie etwas anderes, das stark nach Jura aussieht. Frage 1 geklärt. Des Weiteren liegt das Ganze in “Rohform” und ohne hübschen roten Schönfelder-Einband vor. Ein Vergleich mit befreundeten Juristen zeigt – wahrscheinlich 2. Semester.
Natürlich ist sie selten allein und somit kennen wir auch schon einige ihrer Freundinnen (das macht die Suche u. U. einfacher).
Leider haben wir keine Idee, ob irgendjemand im weiteren Freundeskreis Kontakt zu ihr hat. Wir befragen also die verschiedenen sozialen Netzwerke, wie Facebook oder StudiVZ und suchen nach Gruppen oder Events, die mit Jura+2. Semester zusammenhängen. Hieran interessierte Personen betrachten wir genauer. Ggf. ist die gesuchte Person bereits hier zu finden. U. U. finden wir aber auch eine Freundin/Freund, über deren Freundeslisten wir auf die gesuchte Person stoßen können.
Eine Stufe weiter gedacht verfügen viele Unis auch über Kursnetzwerke, die relativ leicht zugänglich sind. Somit ist es ggf. auch möglich sich als Jurist im 2. Semester auszugeben und die dortigen Teilnehmerlisten zu durchstöbern (allerdings selten hilfreich).
Generell ist es empfehlenswert sich möglichst viele Gesichter in den einzelnen Gruppen zu merken. Somit hat man u. U. bei der nächsten Suche schon eher einen ersten Anhaltspunkt.
Soviel zur ersten kleinen Einführung. Wer interessiert mitgelesen hat, hat vielleicht auch gemerkt, dass das Ganze sehr spannend sein kann. Somit spricht eigentlich nichts dagegen, dies als “Sport” zu betreiben und um die Wette zu “stalken”
Die interessantesten Suchseiten (Auswahl):
Google
StudiVZ
Facebook
Yippy
123people
peekYou
Viel Spaß!
“Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!” (Quelle)