Fast jeder kennt wahrscheinlich das Gefühl, dass ihn beim Hören bestimmter Musik besondere Erinnerungen und Gefühle erfassen.
Dies kommt nicht von ungefähr! Musik kann uns auf vielfältige Art und Weise beeinflussen.
Einen interessanten Überblick darüber, wie Musik unseren Körper beeinflusst, konnte man vor einiger Zeit bei SWR3 hören (auch jetzt noch zu hören: hier).
Wer auf der Suche nach weiteren spannenden Infos ist, dem sei ebenfalls dieser Podcast aus dem Newyorker zu empfehlen: hier klicken.
All diese Effekte kann man sich gezielt zu Nutze machen!
Wie auch schon im Studiumsreport eBook “Das NuTiPs-Prinzip” beschrieben, kann Musik dazu genutzt werden, sich auf entsprechende Situationen zu konditionieren. So kann man sich einen entsprechenden Lern-Soundtrack zusammenstellen, mit welchem man sich Tag für Tag optimal auf die Lernphase einstellt.
Ebenso kann man die passende Musik dazu nutzen beim Sport bessere Leistungen zu erzielen (ebenfalls auch auf Klausuren übertragbar). Hierzu findet man in der New York Times viele spannende Infos (hier mehr). So hat man festgestellt, dass der passende Beat (in diesem Fall schnell) den Herzrythmus beschleunigt und für mehr Power sorgt.
Während diese Techniken auch im Profisport eingesetzt werden (Artikel im Handelsblatt), kennt man den gezielten Einsatz von Musik insbesondere schon seit langer Zeit im Bereich Film und Fernsehen!
Dort unterstützt der passende Sound jeden Horroreffekt oder rührt die passgenau Klaviersonate zu Tränen.
Florian Linckus ist bei Impressive Music Production hauptverantwortlich für die Komposition und Produktion von Filmsoundtracks und hat bereits für ProSieben und Bavaria Produktionen komponiert.
Er erklärt den Effekt von Musik völlig unwissenschaftlich so, dass sie ja bereits geschrieben wird, indem eigenen Emotionen einfließen. So bringt er sich vor jeder Komposition mit Filmen, Fotos und anderen Musikstücken in die richtige Stimmung, ehe er sich ans Werk macht.
Zwar orientiert man sich an einigen Grundregeln (traurige Musik ist in der Regel langsam, fröhliche eher schneller), den finalen Touch gibt allerdings der jeweilige Komponist, weshalb die “Zeit” Filmmusiker auch als die “wahren empirischen Emotionsforscher” bezeichnet (Artikel “Der Gänsehauteffekt – Warum erzeugt Musik überhaupt Gefühle? Einige Erklärungsversuche der Wissenschaft”: hier lesen). Das Setzen von Emotionen sei laut Florian Linckus neben der Erstellung einer gut klingenden Melodie eine wesentliche Säule erfolgreicher Filmkomposition. Gerade aus diesem Grund hätten sie sich auch dem Motto “we create Emotions” verschrieben.
Fazit:
Musik kann in vielfältiger Weise dazu genutzt werden unsere Emotionen zu beeinflussen.
Was in Filmen seit jeher praktiziert wird, lässt sich entsprechen auch auf jede andere Situation übertragen.
Viel Spaß beim Zusammenstellen eures Soundtracks zum Lernen und Gas geben ![]()



